Tintenherz

Das kleine Mädchen Meggie wächst inmitten von Büchern auf, die ihr Vater Mo restauriert und die sie, wann immer sie möchte, lesen kann. Lesen hilft ihr darüber hinweg, dass ihre Mutter eines Abends auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist und dass sie mit ihrem Vater so oft umziehen muss. Zumindest in der Welt ihrer geliebten Bücher fühlt sie sich geborgen. Da taucht eines Nachts ein unheimlicher Geselle namens Staubfinger auf, der Mos und Meggies ganzes Leben durcheinander bringt. Bald beginnt sie zu ahnen, dass eben dieser Staubfinger etwas mit Mos Vergangenheit zu tun haben muss und auch die Flucht zu ihren Tanten Elinor und Dorothea auf einem mysteriösen Geheimnis beruht. Als dann eines Nachts ihr Vater wegen einem Buch namens „Tintenherz“ entführt wird und Meggie erfährt, dass Mo die Fähigkeit besitzt, so unverwechselbar aus Büchern vorzulesen, dass die darin beschriebenen Personen und Dinge zu wirklichem Leben erwachen oder Reales in der erdichteten Welt verschwindet, will Meggie um jeden Preis all diesen Rätseln auf die Spur kommen. Gemeinsam mit Elinor und Dorothea begibt sie sich in die finstere Welt Capricorns, eines dem Roman Tintenherz entsprungenen Schurken, der Mo gefangen hält, weil er dessen Talent ausbeuten will. Ein aufregender Kampf zwischen Gut und Böse beginnt, in dem Meggie sich bewähren und lernen muss, wem sie vertrauen kann und wem nicht, und dabei etwas ganz und gar Überraschendes über sich selbst erfährt.